Bilder vom Einbau der Heizung in den Regenmesser


Da der Regenmesser im Lieferzusatand keine Heizung besitzt, aber auch Niederschläge in gefrorener Form erfasst werden
sollen, musste eine Heizung her. Ich habe mir einige Konzepte dazu angesehen, habe mich aber dann für eine Variante mit
Widerstands-Heizdraht entschieden.

Ich verwende einen Konstantan-Draht mit einem Widerstand von 4,7 Ohm/m. Da ich einen Strom von ca. 1A bei 12V wollte, habe
ich den Draht ca. 2,4 m lang gewählt. Dieser unisolierte Draht wurde in einen Schrumpfschlauch mit 1mm Innendurchmesser
eingezogen und dann verschrumpft. Um sich ergebende magnetische Felder bein Ein- und Auschalten zu reduzieren, wurde der
Draht bei der Hälfte der Länge zusammengeklappt, so dass sich ein bifilarer Heizdraht von ~1,2 m Länge ergibt.

Dieser musste nun durch möglichst viele Bereiche des Regenmessers verlegt werden und auch eine Durchführung nach außen
geschaffen werden, damit der Trichter auch zumindest eine Windung des Heizdrahtes bekommt.

Die folgenden Bilder kommentiere ich nicht einzeln, ich denke man sieht wie das Ganze erfolgt ist. Bisher bin ich mit dem
Ergebnis sehrt zufrieden, wenn auch das Klebeband suboptimal ist und vorerst noch ein Provisorium darstellt. Das wird auch
noch in der wärmeren Jahreszeit überarbeitet.

Die Verlegung des Heizdrahtes wurde von innen, der Anschlussseite her, begonnen und zuerst nach unten in den Auslaufbereich
verlegt, von dort aus wieder zurück in den inneren Becher. Von dort aus dann Stückweise nach weiter oben. Hierzu musste ich
auch einen Ausschnitt im oberen Rand machen und auch die Auflagepolster etwas ausschneiden, da sonst der Draht mit den
Führungsnasen des Trichters in Konflikt gekommen wäre.

Gesteuert wird die Heizung von einem gekauften, programmierbaren Thermostat, welcher einen externen Fühler hat.
Dieser ist auf 4C eingestellt. Dies ist die Temperatur, bei der die Heizung wieder ausschaltet. Als Hystere ist eine
Differenz von 1K eingestellt, so dass die Heizung bei 3C einschaltet. Versorgt wird die Heizung derzeit über ein
separates 13,8V-Netzteil, welches hier noch im Fundus war.


Diese Seite wurde zuletzt geändert am 16. Januar 2022
© 1996 bis heute - Lutz Schenk, Baunatal, Deutschland.